Digitale Medien im Generationenkonflikt

Wir alle nutzen bewusst oder unbewusst digitale Medien – egal, ob wir im Internet Inhalte betrachten, Radiowerbung hören oder die von vielen Menschen verhassten Werbespots im Fernsehen anschauen. Es ist also nicht bestreitbar, dass jeder Mensch in Kontakt mit derartigen Inhalten kommt. Jedoch nutzen unterschiedliche Altersgruppen die Möglichkeiten und beurteilen die Risiken der digitalen Medien unterschiedlich.

Kinder

Mittlerweile bekommen Kinder oft die Tablets und Smartphones ihrer Eltern, um damit Spiele zu spielen und sich Videos anzuschauen. Gerade im jungen Alter sollten Eltern oder andere Beaufsichtigungspersonen jedoch sehr vorsichtig sein und genau kontrollieren, welche Inhalte die Kinder wahrnehmen. Es ist sicherlich nicht schlimm, den Nachwuchs schon frühzeitig an die Technik zu gewöhnen, jedoch sollte hier schon eine erste Sensibilisierung gegenüber Risiken erfolgen.

Jugendliche

digital mediaDie Jugendlichen bilden eine der empfänglichsten Zielgruppen für digitale Medien an. Laut einer Studie haben 98 % ihr eigenes Smartphone, mit welchem Spiele gespielt, Verabredungen organisiert, Selfies gepostet und Informationen beschafft werden. Auch Videospiele über die Konsolen oder Gaming-PC’s sind heutzutage ein wichtiges Thema. Dabei ist du beachten, dass viele Jugendliche die Risiken – insbesondere bei Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken – unterschätzen. Entsprechend sorglos gehen sie mit persönlichen Daten und intimen Bildern um.

Erwachsene

Erwachsene Menschen sind charakterlich viel weiter und verfügen über mehr Erfahrungswerte, als Jugendliche. Nicht verwunderlich also, dass diese Altersgruppe verantwortungsvoller mit sensiblen Daten umgeht und sich im Allgemeinen mehr über die Risiken bewusst ist, als Jugendliche. Gerade hier kommt es oft zu Konflikten, wenn Eltern die Nutzung der digitalen Medien bei den Kindern kontrollieren. Dies ist jedoch wichtig, um Schäden zu verhindern.

Senioren

Die Senioren stammen aus einer Zeit, in der es kaum digitale Medien gab. An Computer, Smartphones und soziale Netzwerke war gar nicht zu denken. Kein Wunder also, dass diese Altersgruppe oft skeptische Ansichten vertreten und deshalb nur selten persönliche Daten heraus geben. Jedoch gibt es auch Viele, die mit der Hilfe von Freunden oder Angehörigen Schritt für Schritt den Umgang mit Internet, Tablet und Co. erlernen.